Dreiecksarbitrage
GrundlagenDreiecksarbitrage nutzt Preisabweichungen zwischen drei verwandten Währungspaaren; automatisierte Systeme schließen sie in Millisekunden.
Dreiecksarbitrage nutzt eine Preisinkonsistenz zwischen drei verwandten Währungspaaren aus. Werden EUR/USD, GBP/USD und EUR/GBP so notiert, dass der aus den ersten beiden abgeleitete Cross-Kurs vom direkt notierten Cross abweicht, könnte ein Händler theoretisch über alle drei Legs tauschen und mit mehr Ausgangswährung enden, als er hatte.
In der Praxis sind solche Lücken winzig und verschwinden in Millisekunden, weil automatisierte Systeme von Banken und Liquiditätsanbietern sie permanent überwachen – deshalb bleiben notierte Cross-Kurse nahe an ihren synthetischen Werten. Für Privatanleger übersteigen Spreads, Kommissionen und Ausführungsverzögerungen die Abweichung meist deutlich.