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Onshore- und Offshore-Kurs

Grundlagen

Dieselbe Währung in zwei Pools zugleich bepreist — innerhalb und außerhalb der Jurisdiktion — und warum beide Kurse nicht austauschbar sind.

Wo eine Währung Kontrollen unterliegt, können zwei Preise für sie gleichzeitig bestehen: ein Onshore-Kurs, im heimischen Markt nach den dort geltenden Regeln quotiert, und ein Offshore-Kurs, zwischen Parteien außerhalb der Jurisdiktion quotiert, die daran nicht gebunden sind. Beide beziehen sich auf dieselbe Währung, bilden sich aber in getrennten Liquiditätspools mit anderen Teilnehmern und anderen Beschränkungen. Sie müssen nicht übereinstimmen, und der Abstand zwischen ihnen wird selbst als Hinweis darauf beobachtet, wie eng der heimische Markt gefasst ist. Praktisch entscheidet die Unterscheidung, was eine quotierte Zahl bedeutet: Ein Kurs nach der Onshore-Konvention ist nicht gegen den Offshore-Kurs austauschbar, Kontrakte benennen, gegen welches Fixing sie abrechnen, und ein Chart des einen ist nicht der Chart des anderen. Manche Währungen führen eigene Marktcodes oder Bezeichnungskonventionen genau dafür, beide auseinanderzuhalten — sie zu vermengen ergibt nicht einen ungefähren, sondern einen falschen Wert.

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