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Overlay und Oszillator

Technische Analyse

Indikatoren im Chart in Kurseinheiten und solche im Panel darunter in eigenen Einheiten — und was das für ihre Lesart bedeutet.

Indikatoren werden meist danach eingeteilt, wo sie gezeichnet werden. Ein Overlay wird auf den Kurschart selbst gelegt und ist in den Kursen des Instruments ausgedrückt, lässt sich also unmittelbar mit den Kerzen vergleichen — ein gleitender Durchschnitt oder ein Band um den Kurs ist ein Overlay. Ein Oszillator wird in einem eigenen Panel darunter auf einer eigenen senkrechten Skala gezeichnet, weil seine Ausgabe gar kein Kurs ist, sondern eine abgeleitete Größe: eine Differenz, ein Verhältnis oder eine Position innerhalb einer Spanne. Der Unterschied betrifft Einheiten, und er erklärt, was sich redlich womit vergleichen lässt. Zwei Oszillatoren auf verschiedenen Skalen lassen sich nicht gegeneinander lesen, ohne zu wissen, was jede Skala ist; der Wert eines Oszillators lässt sich nicht als Kursniveau lesen; und ein auf eine feste Spanne begrenzter Oszillator verhält sich an seinen Rändern anders als ein unbegrenzter, weil eine begrenzte Ablesung nicht weiter kann, der Kurs aber schon. Was die Zahlen in einem Panel bedeuten, legt die Formel des Indikators selbst fest, die die Plattform dokumentiert.

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