Spread-Aufschlag
Kosten & GebührenAufschlag des Brokers auf rohe Liquiditätskurse — implizite Handelskosten, die über weitere Geld- und Briefkurse gezahlt werden.
Was bedeutet Spread-Aufschlag bei den Handelskosten?
Ein Spread-Aufschlag (Markup) ist der Betrag, den ein Broker auf die rohen Geld- und Briefkurse seiner Liquiditätsanbieter aufschlägt, bevor er Kunden Kurse stellt. Es handelt sich um implizite Kosten: Im Kontoauszug erscheint keine eigene Position, dennoch zahlt jeder Trade sie über einen etwas schlechteren Ein- und Ausstiegskurs. Als kommissionsfrei beworbene Konten finanzieren sich in der Regel so, der Aufschlag ersetzt die ausgewiesene Gebühr. Seine Höhe kann je Instrument, Kontotyp und Tageszeit variieren und legt sich auf den Marktspread, der selbst bei dünner Liquidität und rund um Nachrichten größer wird. Broker vergleicht man deshalb über Aufschlag plus Kommission, nie über den quotierten Spread allein.
So sehen Sie ihn: steht der Markt bei 1,08420 / 1,08430 — ein Pip Spread — und die Plattform zeigt 1,08415 / 1,08435, hat der Broker je ein halbes Pip auf beiden Seiten aufgeschlagen, also ein Pip Markup. Im Kontoauszug wird es nicht benannt. Um Ihren eigenen zu schätzen, vergleichen Sie die Quotierung der Plattform mehrmals während einer Sitzung mit einer unabhängigen Referenzquelle, im selben Paar und in derselben Sekunde. Ein Markup, der sich um Nachrichten oder zur Rollover-Stunde ausweitet, zeigt Ihnen, wann das Konto am teuersten ist.