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Kontrolliertes Floating

Grundlagen

Ein weitgehend marktbestimmter Kurs mit Interventionen ohne angekündigtes Niveau — und der Unterschied zu freiem Floating und fester Anbindung.

Kontrolliertes Floating ist ein Regime, in dem der Wechselkurs weitgehend vom Markt bestimmt wird, die Behörden aber gelegentlich eingreifen und die eigene Währung kaufen oder verkaufen, um ihren Verlauf zu beeinflussen, ohne sich auf ein veröffentlichtes Niveau festzulegen. Es wird bisweilen schmutziges Floating genannt und liegt zwischen freiem Floating und fester Anbindung, statt ein eigener dritter Fall zu sein. Vom freien Floating trennt es Ermessen, nicht Regel: Es gibt keine angekündigte Bandbreite, gegen die man handeln könnte, und meist keinen genannten Auslöser; eine Intervention erkennt man daher im Nachhinein an der Reserveberichterstattung der Zentralbank oder an ihren eigenen Äußerungen. Von der Anbindung trennt es, dass nichts verteidigt wird — die Behörden beeinflussen eine Richtung oder ein Tempo, sie halten keine Zahl. Für ein in diesem Regime quotiertes Paar heißt das: gewöhnliches Marktverhalten, gelegentlich unterbrochen von Flow, der mit dem übrigen Markt nichts zu tun hat.

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