Notierung in Volatilität
GrundlagenWarum Devisenoptionen in impliziter Volatilität statt in Geld notiert werden — die Konvention, die Kontrakte vergleichbar macht.
Devisenoptionen werden üblicherweise in Volatilität notiert, nicht in Geld. Ein Händler nennt ein Niveau impliziter Volatilität für eine bestimmte Laufzeit und Basispreiskonvention; die Barprämie wird daraus anschließend mit einem vereinbarten Bewertungsmodell und den aktuellen Marktdaten berechnet. Die Notierung ist deshalb auf eine Weise stabil, wie es ein Barpreis nicht sein kann: Die Prämie bewegt sich mit dem zugrunde liegenden Kurs, die Volatilitätsnotierung muss sich überhaupt nicht bewegen.
Die Konvention existiert, weil sie Kontrakte vergleichbar macht. Eine Notierung in Volatilität rechnet den Effekt des aktuellen Kurses und des Nominals heraus, sodass zwei Kontrakte auf verschiedene Paare — oder auf dasselbe Paar zu verschiedenen Zeitpunkten — in genau der Dimension verglichen werden können, die der Markt tatsächlich handelt. Deshalb sprechen Kommentare über Devisenoptionen in Prozentzahlen, die keine Kursbewegungen sind, und deshalb meint ein Handelstisch, der über die Bepreisung der Optionen eines Paares spricht, die Form der Notierungen über Basispreise und Laufzeiten hinweg und nicht eine einzelne Zahl. Die genauen Konventionen — welches Modell, welche Eingangsdaten, welche Basispreisreferenzen — gehören dem notierenden Markt und werden von ihm benannt; man liest sie dort nach, statt sie zu unterstellen.