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Devisenfutures

Handelsmechanik

Börsengehandelte Kontrakte auf Währungstausch zu festem Preis und Termin — standardisiert, gecleart und mit öffentlichen Marktdaten.

Ein Devisenfuture ist eine börsengehandelte Vereinbarung, eine Währung zu einem festgelegten Preis an einem festgelegten Termin gegen eine andere zu tauschen. Wirtschaftlich leistet er weitgehend dasselbe wie ein Termingeschäft, mit den Unterschieden, die aus der Börsennotierung folgen: standardisierte Kontraktgrößen und Liefertermine, Preisbildung in einem öffentlichen Orderbuch und eine Clearingstelle zwischen beiden Seiten, sodass keine dem Kreditrisiko der anderen ausgesetzt ist. Die Börsennotierung ist auch der Grund, weshalb Futuresdaten dort zitiert werden, wo außerbörsliche Daten fehlen. Börsen veröffentlichen Abrechnungspreise, gehandelte Volumina und offene Positionen ihrer Währungskontrakte und liefern damit eine öffentliche, datierte Aufzeichnung der Aktivität in einem Markt, dessen größter Teil privat ist. Diese Aufzeichnung ist unvollständig — sie erfasst die börslichen Kontrakte und nicht den weit größeren außerbörslichen Markt — und blickt zurück: Sie beschreibt, was gehalten wurde, nicht, was gerade getan wird. Kontraktgrößen, Liefermonate, letzte Handelstage und Abrechnungsart legt jede Börse fest und veröffentlicht sie in ihrer Kontraktspezifikation; von dort und nicht aus einer Sekundärzusammenfassung sollte jede konkrete Zahl stammen.

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