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Devisenoption

Handelsmechanik

Vertrag über das Recht, nicht die Pflicht, Währung zum vereinbarten Kurs bis zum Termin zu tauschen: Basispreis, Verfall, Nominal, Prämie.

Eine Devisenoption ist ein Vertrag, der ihrem Käufer das Recht gibt, aber nicht die Pflicht, eine Währung zu einem vereinbarten Kurs an einem vereinbarten Termin oder davor gegen eine andere zu tauschen. Der Käufer zahlt dafür eine Prämie; der Verkäufer behält die Prämie und übernimmt die Pflicht zu liefern, falls ausgeübt wird. Der vereinbarte Kurs ist der Basispreis, der vereinbarte Termin der Verfall und der Betrag der Nominalwert — diese drei Angaben und das Währungspaar definieren den Vertrag. Die meisten Devisenoptionen werden außerbörslich zwischen Banken und deren institutionellen Kunden abgeschlossen, nicht an einer Börse, weshalb ihre Preise nicht so öffentlich sind wie eine Kassanotierung. Für jemanden, der ausschließlich Kassa handelt, sind sie aus zwei Gründen relevant. Die Absicherung von Optionspositionen fließt als Handel in den Kassamarkt zurück, und die Sprache dieses Marktes — implizite Volatilität, Schiefe, Verfallszeitpunkt — taucht in Kommentaren zu Währungspaaren ständig auf. Ob Optionen auf einem bestimmten Privatkundenkonto überhaupt handelbar sind, entscheiden die Instrumentenliste des Brokers und die aufsichtsrechtliche Einstufung des Kunden — nichts, was man voraussetzen sollte.

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