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ESMA-Hebelgrenzen

Broker & Regulierung

Verbindliche EU-Retail-Hebelgrenzen (z. B. 30:1 bei Hauptpaaren, 2:1 bei Krypto), von der ESMA zusammen mit verpflichtendem Negativsaldoschutz eingeführt.

Die ESMA (Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde) führte 2018 EU-weit verbindliche Hebelobergrenzen für Retail-Kunden ein, die CFDs handeln — typischerweise 30:1 bei Hauptwährungspaaren, 20:1 bei Nebenpaaren und Gold, 10:1 bei Rohstoffen und Indizes, 5:1 bei Einzelaktien und 2:1 bei Kryptowährungen. Die Maßnahmen schrieben außerdem einen Negativsaldoschutz und standardisierte Risikohinweise vor. In der EU/im EWR regulierte Broker müssen diese Grenzen auf Retail-Kunden anwenden, auch wenn geeignete Kunden, die als "professionell" gelten, mitunter im Tausch gegen den Verzicht auf bestimmte Retail-Schutzmechanismen einen höheren Hebel erhalten können.

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