BaFin
Broker & RegulierungDie deutsche Finanzaufsicht. Sie setzt MiFID II und die ESMA-Hebelgrenzen durch; ihre Institute unterliegen der Entschädigung von 90 % bis 20.000 Euro.
Die BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, ist die integrierte deutsche Finanzaufsicht und lizenziert und überwacht Banken, Versicherer und Wertpapierinstitute von Bonn und Frankfurt aus. Seit 2014 teilt sie die Bankenaufsicht mit der Europäischen Zentralbank und wendet das EU-Regelwerk — MiFID II und die ESMA-Hebelgrenzen für Privatkunden — auf jedes Haus an, das deutsche Kunden bedient.
Für Händler beantwortet die BaFin wenige, aber entscheidende Fragen. Ein in Deutschland zugelassener Broker verwahrt Kundengelder bei einem Kreditinstitut außerhalb der eigenen Bilanz, und seine Kunden fallen unter die gesetzliche Anlegerentschädigung, die im Insolvenzfall 90 Prozent der Forderung bis maximal 20.000 Euro ersetzt. Die BaFin erlässt zudem Produktinterventionen, führt eine laufende Liste unerlaubt tätiger Unternehmen und unterhält eine Unternehmensdatenbank, in der sich eine Zulassung vor jeder Einzahlung prüfen lässt.
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