Offshore-Broker
Broker & RegulierungEin in einer schwach regulierten Jurisdiktion lizenzierter Broker (Belize, Vanuatu, Seychellen usw.) — mehr Hebel, aber deutlich schwächerer Kundenschutz.
Ein Offshore-Broker ist in einer Jurisdiktion mit weniger strenger Finanzregulierung lizenziert — gängige Beispiele sind Belize (IFSC), Vanuatu, Mauritius und die Seychellen — und bietet in der Regel höheren Hebel und weniger Beschränkungen, als Tier-1-Aufsichtsbehörden zulassen. Der Preis dafür ist ein deutlich schwächerer Kundenschutz: geringere oder gar keine Deckung durch ein Entschädigungssystem, weniger Aufsicht über die Kapitaladäquanz und oft eine weniger strenge Durchsetzung, wenn ein Streit entsteht.
Offshore-Lizenzierung ist nicht automatisch betrügerisch, verlagert aber spürbar mehr Risiko auf den Kunden, weshalb es sich lohnt, den gebotenen höheren Hebel gegen das reduzierte regulatorische Sicherheitsnetz abzuwägen.
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