Ein Offshore-Broker ist in einer Jurisdiktion mit weniger strenger Finanzregulierung lizenziert — gängige Beispiele sind Belize (IFSC), Vanuatu, Mauritius und die Seychellen — und bietet in der Regel höheren Hebel und weniger Beschränkungen, als Tier-1-Aufsichtsbehörden zulassen. Der Preis dafür ist ein deutlich schwächerer Kundenschutz: geringere oder gar keine Deckung durch ein Entschädigungssystem, weniger Aufsicht über die Kapitaladäquanz und oft eine weniger strenge Durchsetzung, wenn ein Streit entsteht.
Offshore-Lizenzierung ist nicht automatisch betrügerisch, verlagert aber spürbar mehr Risiko auf den Kunden, weshalb es sich lohnt, den gebotenen höheren Hebel gegen das reduzierte regulatorische Sicherheitsnetz abzuwägen.
Nächster Schritt
Leitfaden
Wie ein Broker Ihr Geld verwahrt
Getrennte Konten, regulatorisches Eigenkapital und Entschädigungssysteme sind drei verschiedene Schutzmechanismen, die in einem Satz beschrieben werden. Was jeder abdeckt, was nicht, und wie Sie prüfen, welcher für Sie gilt.