PAMM- und MAM-Konten
Broker & RegulierungKontostrukturen, bei denen ein Manager einmal handelt und das Ergebnis anteilig oder nach Lotgröße auf viele Anlegerkonten verteilt wird.
PAMM- (Percentage Allocation Management Module) und MAM-Konten (Multi-Account Manager) sind Strukturen, bei denen ein einzelner Trader oder Vermögensverwalter Orders platziert, die automatisch auf viele Anlegerkonten verteilt werden. Beim PAMM zahlen Anleger in einen Pool ein, und das Ergebnis jedes Anlegers wird als prozentualer Anteil daran berechnet. Beim MAM sendet der Manager eine Blockorder, die nach Lotgröße oder Eigenkapitalquote auf verknüpfte Unterkonten aufgeteilt wird, sodass jeder Anleger sein eigenes Konto behält. Üblich ist eine Performancegebühr an den Manager, häufig gemessen an einer High-Water-Mark.
Der Betrieb solcher Konten gilt meist als diskretionäre Verwaltung; Zulassungspflichten, Gebührenoffenlegung und Reporting unterscheiden sich je nach Rechtsraum.