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Preisfindung

Broker & Regulierung

Wie konkurrierende Geld- und Briefkurse an Banken und Plattformen den Kurs einer Währung auf den aktuellen Informationsstand bringen.

Was bedeutet Preisfindung bei der Orderausführung?

Preisfindung (Price Discovery) ist der Prozess, in dem ein Markt zu einem Kurs gelangt, der Angebot, Nachfrage und verfügbare Informationen widerspiegelt. Am Devisenmarkt läuft er fortlaufend zwischen Banken, elektronischen Handelsnetzen und Brokerplattformen ab und nicht an einer einzelnen Börse; die Quote eines Währungspaars ist deshalb das laufende Ergebnis konkurrierender Geld- und Briefkurse und keine von einer Behörde festgelegte Zahl. Neue Informationen — eine Notenbankaussage, ein Inflationsdatum, eine große Absicherungsorder — gelangen über Handel in den Kurs: Teilnehmer passen die Quotes an, die sie zeigen wollen, Orders werden dagegen ausgeführt, und der konsolidierte beste Geld- und Briefkurs verschiebt sich. Liquidität prägt den Ablauf, denn bei dünner Tiefe genügen weniger Abschlüsse, um den Kurs zu bewegen. Warum das praktisch zählt: da es für ein Währungspaar keinen einheitlichen Börsenpreis gibt, können zwei Broker im selben Moment legitim unterschiedliche Kurse zeigen, ohne dass einer falsch liegt. Vergleichbar ist etwas anderes: wie weit die Quotierung einer Plattform im selben Moment von einer öffentlichen Referenz abweicht und wie sie sich verhält, wenn die Tiefe dünn wird — zum New Yorker Schluss, über einen Rollover, oder in den Sekunden nach einer Datenveröffentlichung. Dieses Verhalten, nicht der Schlagzeilen-Spread, ist das, wogegen eine Strategie tatsächlich handelt.

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