Schwarzer-Schwan-Ereignis
RisikomanagementEin seltenes, weitgehend unvorhersehbares Ereignis mit schweren Marktfolgen — der Grund, weshalb es Negativsaldoschutz und Hebelgrenzen gibt.
Ein Schwarzer-Schwan-Ereignis ist ein äußerst seltenes, weitgehend unvorhersehbares Geschehen mit schweren Marktfolgen — etwa eine plötzliche Aufhebung einer Währungsbindung oder ein unerwarteter geopolitischer Schock —, das gängige Risikomodelle nicht antizipieren. Im gehebelten Handel kann ein Schwarzer Schwan eine so heftige Kurslücke auslösen, dass ein Stop-Loss nicht vor dem vollen Verlust schützt; selbst der Negativsaldoschutz existiert eigens für dieses Szenario.
Da Schwarze Schwäne definitionsgemäß unvorhersehbar sind, setzt ihr Risikomanagement auf strukturelle Schutzmechanismen (wie Hebelgrenzen und Negativsaldoschutz) statt auf den Versuch, das konkrete Ereignis vorherzusagen.