Korrelations-Hedging
RisikomanagementDie Kursbeziehung zwischen Instrumenten nutzen, um Risiko auszugleichen — doch Korrelationen verschieben sich und kippen unter Marktstress.
Beim Korrelations-Hedging nutzt man die statistische Beziehung zwischen zwei Instrumenten — wie eng sich ihre Kurse gemeinsam bewegen —, um Risiko auszugleichen, etwa indem man ein stark positiv korreliertes Paar shortet und zugleich eine Long-Position hält, um das gerichtete Exposure teilweise zu neutralisieren. Es setzt das Verständnis voraus, dass Korrelationen nicht fest sind: Sie können schwächer werden oder sogar kippen, besonders in Phasen von Marktstress.
Trader, die mehrere Positionen über korrelierte Paare (wie EUR/USD und GBP/USD) halten, ohne die Korrelation zu berücksichtigen, tragen unbemerkt oft ein weit stärker konzentriertes Risiko, als ihre Positionszahl vermuten lässt.