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Kundenkategorisierung (Privat- vs. Profikunde)

Broker & Regulierung

Die regulatorische Trennung zwischen "Privatkunden" (mehr Schutz, begrenzter Hebel) und "professionellen" Kunden (höherer Hebel, weniger Schutz).

Die Kundenkategorisierung ist die regulatorische Einstufung eines Handelskunden als "Privatkunde" (mit dem umfassendsten Schutz, einschließlich Hebelbegrenzungen und Negativsaldoschutz) oder als "professioneller Kunde" (berechtigt zu höherem Hebel und weniger Beschränkungen, im Gegenzug für den Verzicht auf mehrere dieser Schutzmechanismen). Um unter Rahmenwerken wie MiFID II als professionell zu gelten, müssen in der Regel Kriterien zu Handelshäufigkeit, Portfoliogröße oder einschlägiger Erfahrung im Finanzsektor erfüllt sein. Broker müssen einen Angemessenheitstest durchführen und dürfen einen Kunden nicht einfach auf Wunsch als professionell umstufen — die Kriterien und das Verfahren legt der Regulierer fest, nicht der Broker.

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