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Ausführungsplatz

Wo eine Order wirklich ausgeführt wird — externer Markt, Liquiditätsgeber oder das eigene Buch des Brokers — und warum die Grundsätze das nennen.

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Ein Ausführungsplatz ist der Ort, an dem eine Order tatsächlich ausgeführt wird, nicht der Ort, an dem sie erfasst wird. Die europäischen Wohlverhaltensregeln fassen darunter geregelte Märkte, multilaterale und organisierte Handelssysteme, systematische Internalisierer, Market Maker und weitere Liquiditätsgeber. Auf einem privaten Devisen- oder CFD-Konto ist der Platz meist die Gesellschaft des Brokers selbst: Sie handelt als Eigenhändler gegen den Kunden und steuert die entstehende Risikoposition getrennt, sodass die Order nie an eine Börse gelangt. Die Ausführungsgrundsätze müssen die genutzten Plätze oder deren Kategorien benennen und darlegen, wie zwischen ihnen ausgewählt wird. Dieses Dokument zeigt, ob die Order auf einen externen Markt trifft oder auf das eigene Buch des Brokers, und es ist die einzige öffentliche Beschreibung dessen, wer am Ende die Gegenseite stellt. Was es nicht sagt, ist der erzielte Kurs: Der hängt von der Liquidität am Platz in dem Moment ab, in dem die Order eintrifft.

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Leitfaden

Ausführungsmodelle verstehen: ECN, STP und Market Maker

Market Maker, STP und ECN beschreiben, woher die Gegenseite eines Trades kommt — und was jedes Modell an Spreads, Requotes und Orderabwicklung ändert.

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