FINMA
Broker & RegulierungDie FINMA ist die Schweizer Finanzaufsicht; Retail-Forex-Anbieter brauchen dort eine Banklizenz — eine höhere Hürde als in den meisten Ländern.
Die FINMA, die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht, ist die integrierte Finanzaufsicht der Schweiz und beaufsichtigt von Bern aus Banken, Versicherer, Börsen und Wertpapierhäuser. 2009 durch die Fusion dreier Vorgängerbehörden geschaffen, arbeitet sie unabhängig von der Bundesregierung und finanziert sich über Abgaben der beaufsichtigten Institute.
Ihre Bedeutung für Forex-Händler ist struktureller Natur: Die Schweiz reguliert Retail-FX-Anbieter als Banken. Wer der Öffentlichkeit margenbasierten Devisenhandel anbietet, braucht eine Banklizenz und unterliegt dem entsprechenden Kapital- und Prüfregime — eine höhere Hürde, als die meisten Jurisdiktionen ansetzen. Kundengelder liegen damit bei einem Institut, das von der Schweizer Einlagensicherung erfasst ist. Das Instrumentarium der FINMA reicht vom Lizenzentzug über Berufsverbote bis zur Gewinneinziehung, und ihr öffentliches Register erlaubt zu prüfen, ob ein Anbieter mit angeblicher Schweizer Regulierung tatsächlich zugelassen ist.