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Spielerfehlschluss

Risikomanagement

Die Annahme, eine Bewegung oder ein Gewinntrade sei nach einer Serie ‘fällig’ — häufiger Grund für größere Positionen.

Der Spielerfehlschluss (Gambler’s Fallacy), auch Monte-Carlo-Fehlschluss genannt, ist die Annahme, ein unabhängiges Ergebnis sei nach einer Serie ‘fällig’: Ein Währungspaar müsse nach fünf Verlusttagen zurücklaufen, oder nach einer Verlustserie sei der nächste Trade wahrscheinlicher ein Gewinn. Einzelne Trade-Ergebnisse stammen nicht aus einem festen Kartenstapel, der sich ausgleichen muss; ein etwaiger Vorteil einer Strategie ist eine Eigenschaft der gesamten Stichprobe und keine Schuld, die der Markt zurückzahlt. Bedeutsam ist der Fehlschluss vor allem, weil er nach Verlusten zu größeren Positionen verleitet — die Logik hinter Martingale-Systemen und ein häufiger Weg in einen schnellen Drawdown. Üblich ist, jeden Trade als unabhängige, regelbasiert gewichtete Entscheidung zu behandeln.

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