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Monte-Carlo-Simulation

Risikomanagement

Die Monte-Carlo-Simulation spielt die Trades einer Strategie tausendfach in zufälliger Reihenfolge durch und kartiert mögliche Drawdowns.

Die Monte-Carlo-Simulation ist eine Technik, die eine Handelsstrategie einem Stresstest unterzieht, indem sie deren historische Trades tausendfach in zufälliger Reihenfolge neu durchspielt — teils auch mit Resampling oder veränderten Positionsgrößen. Jeder Durchlauf erzeugt aus derselben Trade-Population eine andere Kapitalkurve, und die Gesamtheit der Durchläufe bildet eine Ergebnisverteilung: wie tief Drawdowns plausibel werden könnten, wie lange Verlustserien dauern könnten und wie oft die Strategie ein bestimmtes Verlustlimit gerissen hätte. Die Methode ist wichtig, weil ein einzelner Backtest nur eine Anordnung der Ergebnisse zeigt und Kennzahlen wie der maximale Drawdown stark von dieser Anordnung abhängen. Händler nutzen die simulierte Verteilung, um Positionsgrößen und Drawdown-Puffer mit Reserve für schlechtere Sequenzen festzulegen, als die Historie zufällig lieferte. Benannt nach dem Casinoviertel Monacos, entstand der Ansatz in der Physik der Mitte des 20. Jahrhunderts.

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